Wer Gewichtsprobleme hat, kennt sie: die Qual der Wahl. Vollkommen egal, ob man in der Apotheke steht, im Fitness-Store oder im Supermarkt: Die Angebotspalette ist riesig. Doch neben Shakes, Formulaprodukten und ganzen Diät-Produktlinien gibt es noch viele andere Möglichkeiten, das Gewicht in den Griff zu bekommen. Dazu zählen verschiedene Trainings- und Ernährungskonzepte, Crash-Diäten und vieles mehr. Manche Übergewichtige probieren daher so einiges aus und sind im Nachhinein oft enttäuscht, wenn etwas nicht funktioniert hat. Andere geben gleich nach dem ersten Mal auf oder weigern sich schlicht, in dem Angebotsdschungel eine Lösung für das eigene Problem zu suchen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Forscher und Wissenschaftler sind sich einig: Europa wird immer dicker. Zwar haben wir im Schnitt innerhalb der letzten fünf Jahre ein Jahr Lebenszeit hinzugewonnen (die Tagesschau hat berichtet), allerdings wird bereits vermutet, dass das stetig steigende Übergewicht der Bevölkerung uns schon bald einige Jahre kosten wird. Entsprechend groß sind die Bemühungen, wirksame Gegenmaßnahmen zu finden. Doch um gute Ergebnisse zu erzielen, müssen erst einmal die Gründe für das steigende Gewicht genauer erforscht werden. Zwar gibt es immer wieder Vermutungen, die nach bestätigenden Studien als das Allheilmittel angekündigt werden, allzu häufig stellt sich jedoch heraus, dass in der Praxis keine oder im schlimmsten Fall sogar gegenteilige Wirkungen erzielt werden. Als Beispiel sei hier die „Light-Produktphase“ genannt. Aufgrund der hohen Kaloriendichte von Fetten (1 g Fett hat ca. 9 kcal, 1 g Eiweiß oder 1 g Kohlenhydrate dagegen nur 4 kcal) wurde angenommen, dass eine große Zufuhr von Fett dick macht. Also wurden Studien durchgeführt, welche diese Vermutung in den meisten Fällen bestätigten.

Der normale Menschenverstand sagt: Ja, wenn man 500 g Nahrung zu sich nimmt und damit einen hohen Fettanteil, dann wird in Summe zu viel Energie aufgenommen. Somit wirkt das Studienergebnis erst einmal logisch. Doch: Der menschliche Körper funktioniert leider nicht so einfach. Es macht nämlich einen riesigen Unterschied, welche Mischung bei der Nahrung aufgenommen wird. 500 g Spargel über einen Tag verteilt sind von der Menge her erst mal für kaum jemanden ein Problem. Aber wer kann schon 500 g Butter essen?

Zugegeben, das ist ein extremes Beispiel. Aber schaut man genauer hin, stellt man fest, dass etwas Wahres dran ist. So gibt es Hinweise darauf, dass eine besonders fettreiche und dafür kohlenhydratarme Ernährung zu einer insgesamt geringeren Kalorienaufnahme führt. Doch auch hier gibt es ganz sicher Menschen, bei denen das Gegenteil der Fall ist. Je mehr die fettarmen Light-Produkte aber produziert und verkauft wurden, desto mehr stieg das Gewicht der Bevölkerung an. Statt der erwünschten gab es also genau die entgegengesetzte Wirkung.

Doch so widersprüchlich die unterschiedlichen Studien auch sein mögen: Es gibt immer mal wieder übereinstimmende Ergebnisse. Unter anderem z. B. die Vorteile einer Ernährung mit Vollkornprodukten – besonders im Vergleich zu bearbeitetem Getreide.

Trendprodukte

Bei dieser Überschrift denken die meisten vermutlich an „Wundermittel“ in jeglicher Form. Nun gut, wer beim Arzt im Wartezimmer die diversen Klatschblätter durchliest, kann durchaus den Eindruck gewinnen, es gäbe sie, die „Bikinifigur in 10 Tagen“. Hier reiht sich Werbeanzeige an Werbeanzeige und die Versprechen klingen einfach zu schön, um wahr zu sein. Doch immer wieder rücken auch einfache Naturprodukte in den Fokus, die eine gesunde Abnahme versprechen. Gemeint ist das sogenannte „Superfood“. Matcha-Tee, Chia-Samen oder Goji-Beeren sind nur einige dieser Produkte. Die Wirksamkeit dieser Produkte ist nicht getestet, und doch berichten immer wieder Menschen, wie sehr ihnen dieses oder jenes geholfen hat – und zwar nicht nur beim Abnehmen. Auch diverse gesundheitliche Probleme sollen damit in den Griff zu bekommen sein. Das Problem: Solche Trends verselbstständigen sich schnell. In der heutigen Zeit reichen manchmal ein paar Berichte im Internet, damit andere auf den Zug aufspringen. Und je mehr ein solches Produkt gehypt wird, desto größer ist das Geschäft, das findigen Geschäftsleuten winkt. So kann es vorkommen, dass billiges Konjakmehl, das normalerweise einen Kilopreis von ca. 25,- Euro hat (das klingt teuer, aber es wird nicht wie normales Mehl verwendet – man benötigt nur einen Bruchteil der Menge) als Super-Schlankheitsprodukt für ein Zehnfaches des Normalpreises angeboten wird.

Auswahl ist grenzenlos

Es gibt also Geschäftemacher, Ärzte, Wissenschaftler, Forscher und schließlich jede Menge Menschen, die eigene Ideen für eine gesunde oder schnelle Abnahme entwickelt haben. Dies ergibt in Summe eine riesige Auswahl an Möglichkeiten, die Übergewichtigen zur Verfügung stehen.

Doch woher soll man nun wissen, welche Angebote einen Versuch wert sind und welche nicht? Was ist überhaupt für wen geeignet und was ist von vornherein zum Scheitern verurteilt?
Erfahrungen.de hat dazu einen umfangreichen Test. Dieser bringt ein wenig Licht ins Dunkel und kann sicherlich dem ein oder anderen bei der Auswahl behilflich sein.

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